Leser-Feedback zum Florian-Buch

Lieber Stephan,

es hat ein wenig gedauert bis zu dieser Mail, aber ich wollte dir erst ein Erfolgserlebnis bieten können, bevor ich dir schreibe.

Da mein Sohn Daniel mit 14 zunehmend eigenen Freizeit-Interessen nachgeht, habe ich ihn nicht wie früher mehr regelmäßig an „Papa-Wochenenden“, sondern nur noch sporadisch, d. h. viel seltener.

Als ich „Florian wird Unternehmer“ von dir erhielt, wofür ich dir herzlich danke, habe ich es so schnell wie möglich dem Nachwuchs in die Hand gedrückt, mit der Bitte, es zu lesen.
Bevor er die Nase hineingesteckte hat er rumgegrummelt, weil Buch-Empfehlungen vom Vater halt etwas anderes sind als Spiele auf dem iPhone etc. – du weißt schon.
Nachdem er (an einem Tag, wo er bei mir und das Wetter draußen nicht so klasse war) angefangen hatte zu lesen, bemerkte er:“ Das ist total spannend!“ und hat dann gleich 63 Seiten „am Stück“ geschafft.

Ein paar Wochen später (das Buch hatte er zwischendurch zwar mit, aber Angeln mit Kumpels ging wohl irgendwie vor), als er wieder einmal bei mir übernachtete und abends um 22:30 Uhr noch nicht einschlafen wollte, habe ich es ihm wieder in die Hand gedrückt und bemerkt, er könne ja noch ein wenig lesen …
Um 1:00 Uhr war ich in Morpheus´ Armen, aber bei ihm brannte noch Licht, und ich hab´ihn gelassen.

Keine Ahnung, wie lange er noch gemacht hat, aber als ich ihn am nächsten Morgen fragte, bis wohin er gekommen sei, war die Antwort: „Ich hab´s längst zu Ende. Hammer-cool! Was ist mit dem nächsten Band, von dem da die Rede ist …?“
Als ich ihm sagte, Band 2 könne noch etwas dauern, war er kurzzeitig sichtlich enttäuscht.

Das wollte ich dir nicht vorenthalten, weil das oben Genannte aus dem Mund meines Sohnes ein wirklich riesiges Kompliment ist.

Die von mir angeregte Rezension hat er erst einmal „verschoben“. Die Pubertät lässt grüßen.

Aus Berlin grüßt dich ganz herzlich

Hermann

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